New Board of IFSA BOKU elected!

We are happy to announce that a new Board of IFSA BOKU was elected at our very successful General Assembly on the 29th of May!

The new board consists of:

President: Jasmin Zisch

Vice-President: Benjamin Stadler

Secretary: Alice Cosatti

Vice-Secretary: Sebastian Zoglauer

Treasurer: Fabian Zopf

Vice-Treasurer: Manuel Rakos

The old Board is thankful for a great year full of IFSA experiences in LC BOKU (or several years in some cases) and wishes the motivated new Board all the best for the next year!

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Winter Meeting 2015 in Slovenia

Bericht von Erwin Moldaschl

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Nach fast einem Jahr bei der IFSA ging es für mich auf mein erstes internationales Treffen nach Slowenien. Mit der Bahn war ich in 6 Stunden in Ljubljana und nach ein bisschen herumwandern in der Stadt fand ich die Fakultät etwas außerhalb des Zentrums.

So langsam trudelten die Teilnehmer ein und am Abend saßen und standen dann Studenten aus insgesamt zwölf Nationen (Finnland, Deutschland, Italien, Tschechien, Slowakei, Bulgarien, Rumänien, Spanien, Kroatien, Türkei, Österreich und Slowenien) bei einem gemütlichen Bier beisammen.

Sie konnten schon für den ersten Abend einen ihrer Professoren für einen spannenden Vortrag über große Raubtiere gewinnen. Dieser erforscht Luchs, Bär und Wolf und deren Funktion im Ökosystem. Bis dahin hatte ich mich mit dieser Thematik noch nie befasst und war sofort begeistert. Ich erfuhr, dass in Slowenien zurzeit 400-500 Bären, 50 Wölfe und 10-15 Luchse beheimatet sind. Am interessantesten fand ich die wichtige Stellung des Wolfes. In Slowenien trägt dieser dazu bei den Verbiss an Jungbäumen und die Zahl der Schälschäden durch Rot- und Rehwild zu kontrollieren. Dies macht er größtenteils nicht durch die Dezimierung, sondern durch die durch ihn herbeigeführte Verhaltensänderung des Wilds. Auch in anderen Ländern konnten schon positive Effekte beobachtet werden. Im Yellowstone National Park wurde der Wolf nach seiner Ausrottung wieder angesiedelt. Dadurch konnten viele Pflanzen, die vorher durch Rotwild keine Chance hatten sich zu etablieren, wieder öfters beobachtet werden. Diese lockten Vogelarten und Insekten an. Außerdem standen der Kojote und der Dackel auf dem Speiseplan des Wolfes. Dadurch konnten sich wieder Biber ansiedeln, was mit einer zu großen Anzahl dieser kleineren Raubtiere nie möglich gewesen wäre. Diese Biber bauten Dämme. Dadurch wurde die Geschwindigkeit des Wassers verlangsamt und die Erosion wurde reduziert. Außerdem konnten sich in den Aufgestauten Abschnitten Frösche und Fische ansiedeln. Dies zeigt wie schnell ein gesamtes Ökosystem nur durch die Veränderung eines einzelnen Parameters geändert werden kann und soll auch ermahnen, dass dies auch für negative Auswirkungen gilt. In tausend Jahre alten Systemen herum zu pfuschen und solche Kettenreaktionen auszulösen kann auch schwer reichende und manchmal irreparable Schäden mit sich ziehen. Doch auf welch vielfältige Weise der Mensch unseren schönen Planeten zerstört ist eine andere Geschichte.

Wir schliefen im Hörsaal und um 7:00 ging es schon wieder los. Bei diversen Präsentationen erfuhren wir sehr viel über Slowenien. Mit 60,56% Wald auf 20273 km² und 2 Millionen Einwohnern ist dieses kleine Land eines der waldreichsten Europas. Es wird sehr viel Wert auf naturnahe Forstwirtschaft gelegt. Dies hat aber eine geringere Wertschöpfung aus der Ressource Holz zur Folge. Außerdem hat die Regelung der Erbschaft, dass Besitz auf alle Kinder aufgeteilt wird eine Zerstückelung der Waldgebiete zur Folge. So gibt es nun unglaublich viele Waldbesitzer mit sehr kleinen Parzellen. Dies führt dazu, dass viele nicht einmal wissen wo sich ihr Wald befindet. Außerdem ist es dadurch schwer Forststraßen zu bauen und die Infrastruktur zu verbessern, denn wenn man 150 Leute um ihr Einverständnis gewinnen muss, ist das ein Ding der Unmöglichkeit.

Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Lasco Brauerei und weiter zur Unterkunft nach Gore. Diese war ein Gasthaus mit guter Küche und genügend Zimmern in einem Dorf in einer Hügeligen und Waldreichen Region Sloweniens. Am Abend wurde der für jedes IFSA-Treffen zur Tradition gehörende International Evening abgehalten. Jeder präsentierte die kulinarischen Spezialitäten seines Landes und nachher wurde verkostet und bei den verschiedenen Schnäpsen auf Freundschaft getrunken. Ich sah, dass nun am dritten Tag alle  „aufgetaut“ waren.

Am dritten Tag gingen wir in Begleitung des zuständigen Försters wandern. Wir genossen die ersten warmen Tage des Jahres und nach Einkehr in einer Gaststätte spielten wir „Flanky-Ball“.

Am nächsten Morgen fuhren wir wieder zurück nach Ljubljana und nahmen an zahlreichen Workshops teil. Wir erfuhren, dass die Arbeitsfelder in der Forstwirtschaft einem Wandel unterworfen sind. Es gibt zu wenig Stellen in der „typischen Forstwirtschaft“ für die vielen Forsttechniker und so werden neue Betätigungsfelder in der Öffentlichkeitsarbeit geschaffen.

Für mich ging es am nächsten Morgen, nach einer lustigen Nacht in der wir die Lokale der Stadt unsicher machten leider wieder zurück nach Wien da ich am Wochenende in der Kletterhalle Dienst hatte und deswegen nicht bis zum Ende bleiben konnte. Für die anderen ging es noch weiter zum Höhepunkt des Treffens in den Triglav Nationalpark.

Ich wurde sehr herzlich verabschiedet und fand es schön, dass der Abschied sogar ein bisschen traurig war. Ich bin sehr froh diese herzlichen Menschen kennen gelernt zu haben und freue mich schon sehr auf das nächste Treffen.

XXIV. IUFRO World Congress in Salt Lake City

Five members of IFSA LC Boku started this year’s winter term in a very special way: We were volunteering on the largest global scientific conference on forests with more than 4000 participants from all over the world. The congress entitled “Sustaining Forests, Sustaining People: The Role of Research” was held from 5-11 October in Salt Lake City, Utah, United States.

The IUFRO (International Union of Forest Research Organizations) World Congress occurs every five years stretching back for more than a century. So really a unique opportunity for us Boku students. And we were not the only ones: over 700 students were included in the total number of participants.

Due to the long going fruitful partnership between IUFRO and IFSA we were not only able to participate but rather working actively on this event (registration, information booth maintenance…). Especially the field trips were an incredible enrichment, because we were assisting employees of the U.S. Forest Service guiding the congress participants through Utah’s forests and astonishing National Parks. Former IUFRO President Niels Koch who passed his duty on to Michael Wingfield during the IUFRO World Congress used every possible moment on stage to emphasize the relationship between our associations which a gathering of IFSA`s responded immediately with a big hand. Due the presence of students many grave parts of the congress became more fun these days.

As part of the Congress Exposition Hall IFSA had its own booth which became a focal point for the connection of former and future IFSA members and students from all over the world. Furthermore a special networking event for students was organized as well an exclusive networking evening to enhance the partnership of IUFRO and IFSA. Within this ceremonial scope we had the chance to raise our nosy and nagging questions to the heads of several IUFRO divisions (Silviculture, Forest Health, Forest Policy and Economics…).

The Congress Scientific Committee chaired by Dr. John Parrotta has developed an attractive scientific program based on 3,900 received abstracts – the highest number ever received to an IUFRO World Congress. The program comprises 5 plenary sessions, 19 sub-plenary sessions and about 170 technical sessions with a total of about 1,200 oral presentations and 1,200 posters on display. We of course tried to attend as much presentations as possible. Just to give you an idea of the scientific overload in our soon smoking brains.

The 24th Congress was only the second time in IUFRO’s history that the United States has hosted this world’s largest international gathering of forest researchers and practitioners. The 2014 International Union of Forest Research Organizations World Congress combined with the Society of American Foresters’ 94th Annual Convention and the Canadian Institute of Forestry’s Annual Meeting was one of the largest collection of leading forestland managers, scientists, and decision makers in one location.

Many Scientists from our Alma Mater Viridis (Boku Vienna) and from the BFW (Federal Research and Training Centre for Forests, Natural Hazards and Landscape) were also ever-present with numerous talks during the Congress. Hence it was really delightful for us to discover daily well known faces in the crowd.

The Congress started with a bang on 6 October as keynote speaker Robert Bonnie laid out graphic statistics on the impact of climate change on American forests. The USDA Under Secretary for Natural Resources and Environment said that 47 million acres (~ 200 000 km²) are being laid to waste by bark beetles and that the fire season is an astounding 60-80 days longer than it was in the past.

Apart from the forestal focus areas we had still enough time to face up with cultural aspects of Utah and experience Salt Lake City the capital of Mormons and former Olympic City. Especially the contact with First Nations and their appreciation in the course of this congress proved to be really awesome. And hell yeah, we visited Yellowstone National Park just a few days before the start of the Congress and hopefully centuries before it`s next eruption.

The congress enabled us to catch a glimpse on scientific life and forged a fantastic bridge from the tight forest knit culture of First Nations to NASA`s latest remote sensing methods. Thus we sincerely thank the Department of forest and soil sciences and the BFW for their support which immensely facilitated our appearance on the Congress.

The next XXV. IUFRO World Congress shall take place in Curitiba, Brazil, in October 2019.

 

The winning team for Singapore carbon monitoring project!

ANRICA recently announced internship positions for students from the IFSA local committee at the University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna to take part in an IPCC compliant carbon monitoring and reporting project for the land use sector in Singapore (SINCA).

Over 30 interested students came to the presentation about SINCA to the IFSA LC on November 6th, and 20 students subsequently applied.

Unfortunately they could only choose three, and ANRICA announced that the internship positions will go to Katharina Albrich, Antonia Lindau, and Jasmin Zisch.

The project will begin on the 5th of January, with one student joining the reporting teams for 25 – 30 days. The final student will finish on the 22nd of May. Each team will consist of four to five members.
Aside from their duties as part of the carbon reporting project, the internship will offer the students the opportunity to experience South East Asia. Singapore is famous for its food and quality of life, and is a perfect place to explore the region from. The Chinese Year of the Goat begins on the 19th of February, and the celebration of the Chinese New Year will be a great experience for the students who are there. As such experiences should not go unreported, we will be posting regular updates from the students about the project, and their stay in Singapore.

Congratulations to Katharina, Antonia and Jasmin, and have fun in Singapore!

Pictured above: the ANRICA – SINCA team: from left to right: Dylan Goff, Antonia Lindau, Jasmin Zisch, Katharina Albrich.

IFSS 2014 in British Columbia

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IFSS 2014 – The 42nd International Forestry Students’ Symposium

“Our Roots, Our Future”

The International Forestry Students’ Symposium is the largest student conference of forestry and forest-related sciences, bringing together over 100 IFSA members from across the world. In 2014, the Symposium was hosted for the first time in 42 years in Western North America – in beautiful British Columbia.

This year the IFSS was collaboratively hosted by the Local Committees of UBC (University of British Columbia), TRU (Thompson Rivers University), and UNBC (University of Northern British Columbia). For two weeks IFSA students travelled around the province, exploring its varied ecosystems, its diverse forest industry, and its forestry research and education programs.

The approximately 120 students met on the 6th of August in Vancouver, BC to participate in the opening Ceremony at UBC. The first days of IFSS were organized at the university campus with an excursion to the city’s urban forests (Stanley Park), a Networking Night, a visit to the Museum of Anthropology, an evening on a Salsa Cruise and most important the International Night.

Next stop was Vancouver Island, where we visited the famous Old Growth Forests (Cathedral Growth) and Cowichan Lake Research Station to meet First Nation people and learn more about their culture.

At Williams Lake we learned more about the UBC Alex Fraser Research Forest and about First Nations Forestry.

In Price George we were invited to network with the industry and faculty members of UNBC. We learned about the mountain pine beetle epidemic and visited John Prince Research Forest were some members of our group also encountered black bears.

Last stop on our tour was Wells Gray Park, where we went camping for some days and the TRU campus in Kamloops.

Starting in Vancouver with the oceanic climate we were overtaken by the dry inland forests in Kamloops and learned all about these differences.

Passing by Kelowna and visiting a winery there we made our way back to Vancouver to have our farewell.

Throughout this amazing trip (Big thanks to the Organizing Committee), the IFSA General Assembly took place in 5 different sessions. In the end the new IFSA Officials for 2014/15 were elected and appointed.

IFSS is not just about travelling and learning more about forestry in the host country, it’s about meeting new people form all around the world and making friends for lifetime. It’s about connecting people and it broadens your horizon in international forestry and cultural understanding.